Zu viele Nullen: Regierung verrechnet sich bei EU-Investitionsliste

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Unter dieser Überschrift berichtet die dpa-AFX über eine Meldung der Süddeutschen Zeitung. Da bei der SZ keine Quelle zu finden ist und die Überschrift so gelungen, zitieren wir die Meldung der dpa.

BERLIN (dpa-AFX) – Die Bundesregierung hat sich bei ihrer Infrastruktur-Wunschliste für die EU-Kommission laut Medienbericht einen schweren Rechenfehler geleistet. Ein Beamter des Wirtschaftsministeriums brachte bei einem einzelnen Projekt Milliarden und Millionen durcheinander, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (Mittwoch) berichtet. Die deutschen Anmeldungen für das 315-Milliarden-Euro-Programm des neuen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker belaufen sich somit statt auf 89 Milliarden nur auf gut 84 Milliarden Euro.

Nach Angaben der Bundesregierung lasse sich nicht mehr rekonstruieren, wie die Panne passieren konnte und warum niemand im Wirtschafts- oder im Finanzministerium etwas bemerkte.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß weder Wirtschafts- noch Finanzministerium das Versehen auf ihren Webseiten würdigen. So was passiert wohl zu häufig, um noch einen Kommentar wert zu sein. Der Finanzminister jedenfalls läßt sich so auf der Startseite zitieren:
„Täglich arbeiten wir an der Bewältigung von kleinen und großen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen Europas“. Da hätten wir wieder mal den Unterscheid von gut gemeint und gut gemacht.

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