Nach Rekordwert sinkt Zahl der Erstsemester an deutschen Unis im Studienjahr 2012 um 5 %

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Nach Rekordwert sinkt Zahl der Erstsemester an deutschen Unis im Studienjahr 2012 um 5 %

Während die Zahl der Studienanfängerinnen 2012 um 1 % den Stand von 2011 übertraf, ging die Zahl der männlichen Erstsemester um 10 % zurück. Ursache für diese unterschiedliche Entwicklung war die Aussetzung der Wehrpflicht 2011, die im Vorjahr zu einem deutlichen Anstieg der männlichen Studienanfängerzahlen führte (2011 gegenüber 2010: + 23 %). Darüber hinaus trugen im Vorjahr die doppelten Abiturientenjahrgänge in Bayern und Niedersachsen, die aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit die Schulen verließen, dazu bei, dass sehr viele junge Menschen ein Studium begannen. Im aktuellen Studienjahr wirken sich die Doppelabiturjahrgänge in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Bremen auf die Zahl der Erstimmatrikulationen aus.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Erstsemester 2012 lediglich in Bremen um 9 % sowie in Baden-Württemberg und Brandenburg um jeweils 1 %. In Berlin blieb sie annähernd konstant. In allen anderen Bundesländern schrieben sich weniger Studienanfänger und -anfängerinnen als im Vorjahr an Hochschulen ein.

Im Wintersemester 2012/2013 lag die Anzahl der Studierenden an den Hochschulen mit rund 2,5 Millionen um 5 % über dem Stand des vorhergehenden Wintersemesters.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

(Textquelle: Statistische Bundesamt Wiesbanden, destatis.de;

Bildquelle: eigenes Bild

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