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WIR ÜBER UNS

WAS UNS VERBINDET

Begriffe wie Freiheit und Eigenverantwortung sind als gesellschaftspolitische Ideale in unserem Land weitgehend aus dem Blick geraten. An ihre Stelle sind zunehmend staatliche Bevormundung und Fremdbestimmung getreten.

Mit der Stiftung Liberales Netzwerk haben unabhängige und kritische Bürger eine überparteiliche Plattform geschaffen, die das Ziel hat, das liberale Engagement Einzelner zu einer Politik und Gesellschaft beeinflussenden Größe zu bündeln.

Wir tun dies in der Überzeugung, dass der Mensch sein Leben eigenverantwortlich bestimmen soll. Eigenverantwortung bedeutet Freiheit von Bevormundung, und damit nicht nur Freiheit von staatlicher Willkür, sondern auch von jeder staatlichen Maßnahme, die nicht durch überragende Gemeinwohlbelange legitimiert ist. Ansonsten hat sich der Staat zu bescheiden, mag die Entscheidung des Einzelnen auch unverständlich, falsch oder gegen seine eigenen Interessen sein. Denn nur wer die Freiheit hat, sich zu irren, ist auch ein mündiger Bürger.

UNSER ZIELE

  • Wir wollen, dass liberale Überzeugungen in unserer Gesellschaft wieder stärkere Verankerung finden. Der Gedanke der Freiheit muss gegenüber dem Sicherheitsdenken wieder spürbar an Bedeutung gewinnen.
  • Wir wollen, dass in unserem Land auf allen Ebenen liberale Grundsätze auch in konkrete Politik umgesetzt werden. Die Zeit des politischen Lavierens, Taktierens und Verwässerns sollte zu Ende sein.
  • Wir wollen politisch interessierten Menschen, die liberal denken und bereit sind, sich zu engagieren eine attraktive Plattform bieten - fernab aller Partei- und Vereinsstrukturen.

Keine Gesellschaft kann es sich erlauben, dass sich ihre tragende Säule, nämlich die bürgerliche Mitte, zunehmend in die innere oder äußere Emigration begibt. Zusammen mit Ihnen wollen wir eine tatkräftige Bewegung der bürgerlichen Mitte werden!

WAS WIR TUN

Mit attraktiven Aktionen und Veranstaltungen prägen wir zunehmend die (ver-)öffentlich(t)e Meinung in Deutschland. Inhalte und Formate innerhalb des liberalen Rahmens bestimmen die "Netzwerker" vor Ort selbst.

- Wir sind deshalb bewusst dezentral organisiert und leben das Subsidiaritätsprinzip.

- Wir führen zielführende Hintergrundgespräche mit politischen Entscheidungsträgern - auf allen Ebenen.

- Wir bauen in allen größeren Städten und Regionen unseres Landes aktive Knotenpunkte auf.

UNSERE STRUKTUR

Wir vermeiden unnötige Bürokratie und Hierarchie. Deshalb haben wir bewusst die Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung gewählt. Unsere lokalen Knotenpunkte planen ihre Aktivitäten und Veranstaltungen selbst und setzen sie eigenverantwortlich um.

Als bundesweites Gremium verantwortet der Stiftungsrat die übergeordneten strategischen Entscheidungen. Ein geschäftsführendes Stiftungsratsmitglied vertritt unsere Stiftung rechtlich nach außen und koordiniert die übergeordnete Öffentlichkeitsarbeit.

UNSER ANGEBOT

Wir freuen uns, wenn Sie sich aktiv bei uns engagieren und/oder unser Engagement durch Ihre finanzielle Zuwendung stärken.

Über unser Koordinationsbüro steht Ihnen als Fördermitglied eine umfangreiche Datenbank zur Verfügung. Wir vernetzen Sie mit liberalen Mitstreitern, die für Ihr Engagement von besonderer Bedeutung sind. Wir fördern den aktiven Ideen- und Erfahrungsaustausch, bieten konzeptionelle und logistische Unterstützung und helfen Ihnen, mit Ihren Veranstaltungen und Aktivitäten im Rahmen unseres Netzwerks eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit zu erzielen.

Demokratie lebt vom Mitmachen.
Engagieren Sie sich!

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News

Nur mehr Bildung garantiert Wohlstand

Düsseldorf - Thema und Diskutanten waren, wie der rege Besuch zeigte, gut gewählt: Rund 240 Mitglieder und Gäste des Liberalen Netzwerks Düsseldorf erlebten in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 23. Februar eine aufrüttelnde Diskussion. Drei Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gingen der Frage nach, ob der Forschungsstandort Deutschland für die Zukunft gewappnet ist.

Existenzieller Liberalismus?

Am 10. Juli 2009 führte Prof. Volker Gerhardt, der seit 1992 den Lehrstuhl für praktische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin inne hat, anlässlich einer Veranstaltungen des Liberalen Netzwerks Berlin seinen Zuhörerkreis aus den Niederungen der Tagespolitik in das anregende Reich der Ideen. Unter der Überschrift "Existenzieller Liberalismus" arbeitete er zunächst einen Gedanken des zu Unrecht etwas in Vergessenheit geratenen Philosophen und Psychologen Karl Jasper heraus:

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