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Gerd Schulte-Hillen spricht für Stiftung Liberales Netzwerk bei Vorstellung der „Aktionsgemeinschaft Deutschland“

Schulte-Hillen, Kuratoriumsmitglied der Stiftung Liberales Netzwerk, fand deutliche Worte bei der Forderung nach Reformen in Deutschland: „Die Parteien, allen voran die CDU/CSU, die SPD und die Grünen haben im Wettbewerb um die Mehrheit aus unserem Sozialstaat der sechziger Jahre ein Monstrum der Überregulierung und Überversorgung gemacht.“

Dies müsse geändert werden. Im Weiteren forderte er, die Menschen von der Bevormundung durch Staat und Tarifparteien zu befreien, u.a. durch die Abschaffung des Flächentarifvertrages.

Deutschland seien seine Tugenden abhanden gekommen, so Schulte-Hillen: „Wir haben alle Eigenschaften des wagemutigen, des optimistisch vorwärts drängenden und die Zukunft erobernden Landes  verloren. Stattdessen  versuchen wir seit Jahren den Wohlstand per Gesetz an die Wand zu nageln, um ihn so an uns zu binden. Aber der Wohlstand ist ein anspruchsvoller Lebensgefährte. Er bleibt nur der Leistung treu und ist dabei, uns zu verlassen.“

Er betonte, wie wichtig ein wirtschaftlich gesundes Deutschland für Europa sei: „Deutschland hat die historische Aufgabe, sein Bestes zu geben, um Europa den Weg in die Zukunft zu erleichtern – und das heißt, Deutschland muss sich sanieren, damit Europa finanzierbar bleibt. Die Generationen unserer Väter und Großväter haben Schuld auf sich geladen, als sie  Hitler und den Nationalsozialismus nicht verhinderten. Wir lassen seit Jahren das am besten funktionierende und demokratischste System, das unser Land je hatte, leichtfertig degenerieren und gefährden dadurch auch Europa. Es wird die Schuld unserer Generation sein, wenn jetzt nicht gehandelt wird.“

In dem Manifest „Für ein besseres Deutschland“ fordern die insgesamt zehn Initiativen der „Aktionsgemeinschaft Deutschland“ zum Beispiel „Freiheit statt Gängelei“,  „Generationengerechtigkeit statt Generationenbetrug“, „Eigeninitiative statt Überregulierung“ oder „Persönliche Verantwortung statt Staatsfürsorge“.
 
Das Liberale Netzwerk ist eine gemeinnützige überparteiliche Stiftung, die sich für liberales Gedankengut in der Gesellschaft einsetzt und von prominenten Kuratoren (Arnulf Baring, Rolf E. Breuer, Joachim Gauck, Oswald Metzger, August Oetker u.a.) getragen wird.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an
Dr. Knut Bergmann, Stiftung Liberales Netzwerk, Luisenstraße 41, 10117 Berlin
Tel. 030 28099295, Fax 030 28099297, mail bergmann@liberalesnetzwerk.de

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