Linker Kader erklärt die Welt: Frau Lay irrt sich gründlich

Frau Lay, eine der ungezählten Spitzenkandidaten der „Linke“ für die Bundestagswahl, fordert ein Ende des „Treibens“ der Banken, die durch „Zinsexzesse“ ihre Kunden „schröpfen“.

Frau Lay, eine der ungezählten Spitzenkandidaten der „Linke“ für die Bundestagswahl, fordert ein Ende des „Treibens“ der Banken, die durch „Zinsexzesse“ ihre Kunden „schröpfen“.

Wer ist das also, der sich hier moralgeschwängert äußert? Nur eine Wahlkämpferin oder jemand, der ihr Tun nicht nur nicht klar ist, sondern auch gar nicht klar sein kann.

Die Verbindung der Westdeutschen zu den mit Verbraucherschutz beauftragen Stiftungen und Beratungsbüros geht vermutlich auf ihre Zeit als Redenschreiberin der damaligen Verbraucherministerin Künast (Quelle: wikipedia) zurück und soll hier nicht weiter betrachtet werden. Nur am Rande sei erwähnt, daß Frau Lay erst danach bei den Kommmunisten eingetreten ist und diese Tätigkeit auf ihrer persönlichen Webseite und auf der Bundestagswebseite verschweigt.

Sehr deutlich heraus stellt Frau Lay ihre Ausbildung an (von ihr so genannten) linken Kaderschmieden, i.e. die Universitäten Marburg und Frankfurt. Ihre Mitgliedschaft beim BUND, attac, verdi und Volkssolidarität machen das Bild vollständig.

Passend zu ihrer Ausbildung frei von jeder Sachkenntnis erklärt sie die Nutzung des Dispokredits, nämlich mit dem „dauerhaften Ausgleich von Einkommenseinbußen“. In Kenntnis vieler individueller Überschuldungsfälle und aus eigener Erfahrung auf der anderen Seite des Tresens einer Bank sei dem entgegengesetzt:

  • die Zinsmarge ist bei einem Dispositionskredit nur ein kleiner Teil der Ertragsrechnung einer Bank
  • die Ausfallraten bei Dispos sind viel höher als die von außen erkennbaren Zinsmargen (nochmal erhöht durch die neuen Regeln der Privatinsolvenz; über 120.000 Fälle p.a.)
  • ganz besonders gilt dies für eine Überziehung über den genehmigten Disporahmen
  • den dauerhaften Ausgleich von Defiziten mittels Krediten kennt Frau Lay vermutlich aus ihrer Tätigkeit im Finanzausschuß des Bundestages; für jeden normalen Bürger heißt das im Ergebnis: Überschuldung

Auch wenn einem die theoretische oder praktische Ausbildung fehlt, wünscht man sich doch ein wenig mehr normales Denken und Lebenserfahrung bei einer Bundestagsabgeordneten, die sich so exponiert äußert.

Hier noch die Quelle für das Ungemach:

www.caren-lay.de

Nicht nur der Vollständigkeit halber sei ausdrücklich festgestellt, daß sich das Liberale Netzwerk von allen Inhalten der Webseite von Frau Lay distanziert, nicht wie üblich wegen möglicher Fehler, sondern wegen tatsächlichem Unsinn

Bildquelle: „Die Linke“, Kreisverband Bautzen

Schreibe einen Kommentar