Staatsversagen – Geheimnisverrat im Verteidigungsminsterium

Wer schützt den Staat vor sich selbst?

Nur ein Detail, aber es lehrt einem das Fürchten:

In dem aktuellen Spionagefall USA vs. Deutschland, berichtet die „Welt am Sonntag“ über den des Geheimnisverrat an die USA verdächtigen Leonid K.. Bereits 2010 (zuvor stand K. als Politikberater in Diensten des Auswärtigen Amts im Kosovo), ging ein Hinweis auf die Spionagetätigkeit des K. ein. Dieser Hinweis wurde vorbildlich vom Verfassungsschutz geprüft und bestätigt: schon damals traf sich K. zweimal jährlich mit seinem aktuellen US-Agentenführer in der Türkei.

2013 wurde dann K .dann, lt. WamS „trotz des Verdachts“ im Verteidigungsministerium eingestellt. Seine Überwachung wurde dann vom MAD übernommen, der letztlich die Bundesanwaltschaft einschaltete.

Wieder stellt sich die Frage: wofür sind diese Behörden zuständig? Was brachte das Verteidigungsministerium dazu, einen der Konspiration mit ausländischen Geheimdiensten überführten Mitarbeiter einzustellen? Und den dann noch an einer Stelle mit Zugang zu relevanten/geheimen Dokumenten einzusetzen! War das wieder mal nur die mangelhafte Zusammenarbeit verschiedener Behörden? Das wäre keine akzeptable Erklärung des Desasters, sondern die Aufforderung zu weiteren Schritten: diese Behörden kann man getrost abschaffen.

Quelle: www.welt.de/print/wams/politik/article130348896/Der-amerikanische-Freund.html

Bildquelle: wikipedia

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