Eine liberale, offene, säkulare Gesellschaft – die Ansprache der Empfängerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2016

Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Carolin Emcke, 23.10.2016, Frankfurt am Main, hier: Carolin Emcke (li.), Heinrich Riethmüller
Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Carolin Emcke, 23.10.2016, Frankfurt am Main, hier: Carolin Emcke (li.), Heinrich Riethmüller

In einer beeindruckenden Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016 hat die Preisträgerin Carolin Emcke zum derzeitigem Klima des Fanatismus und der Gewalt in Europa Stellung bezogen. Sie beschäftigt sich mit dem ausgrenzenden Fanatismus, der unsere offene, demokratische Gesellschaft bedroht und appelliert an die Zivilgesellschaft, durch Vorbild „zu zeigen und zu erinnern, was und wer wir sein können“

Zu dem Thema Menschenrechte sagte Carolin Emcke: „ Menschenrechte sind voraussetzungslos. Sie können und müssen nicht verdient werden. Es gibt keine Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit jemand  als Mensch anerkannt und geschützt wird. Zuneigung und Abneigung, Zustimmung oder Abneigung zu individuellen Lebensentwürfen, soziale Praktiken oder religiöse Überzeugungen dürfen  keine Rolle spielen. Das ist der Kern einer liberalen, offenen, säkularen Gesellschaft.“

Die Einstellung sollten wir uns zum Vorbild unseres täglichen Handels nehmen. Es lohnt sich, die gesamte Rede von Carolin Emcke zu lesen. Den vollständigen Text finden Sie hier: http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/1244997/

Jürgen Schroer, Stiftung Liberales Netzwerk

Fotoquelle/Copyright: Tobias Bohm, Börsenverein des Deutschen Buchhandels

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